Upstream Mobility Inside: Ein Blick in unsere Technik

Upstream Mobility Inside: Ein Blick in unsere Technik

Upstream Mobility Inside: Ein Blick in unsere Technik

Technologie ermöglicht Innovation: Nach diesem Motto investiert Upstream Mobility kontinuierlich in seine technischen Fertigkeiten. Eine neue Generation von Computersystemen und Lösungsarchitekturen schafft die Basis, sodass wir uns immer mehr auf die innovativen Anforderungen und Inhalte unserer KundInnen fokussieren und diese ausbauen können. Und so funktioniert das Konzept:

Business-KundInnen von Upstream Mobility, meist BetreiberInnen öffentlicher Verkehrsmittel, eint eines: sie wollen Fahrgästen bzw. BürgerInnen einen leichten Zugang zu Mobilität ermöglichen, idealerweise mittels Smartphone. Die Ansätze dazu sind oft ähnlich, mit regionalen Spezifika oder gänzlich neuen, innovativen Ideen. Abseits der marktreifen Produkte gelangen auch regelmäßig Forschungsthemen zur Umsetzung: kleine, leichtgewichtige Prototypen, mit denen Ideen getestet und in Form von Pilotanwendungen verifiziert werden können. Jedes Projekt ist anders, jedes Projekt ist speziell – vor allem aber soll in jedem Projekt gleichermaßen vom bestehenden Wissen und bestehenden Umsetzungen profitiert werden.

Fest entschlossen, für unsere KundInnen das Optimum herausholen zu können, haben die TechnikerInnen von Upstream Mobility in den letzten Jahren unermüdlich daran gearbeitet, eine klare Struktur für die Funktionalität im Mobilitätsbereich zu definieren: abgegrenzte Module in Form von sogenannten Microservices, welche unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Dieses Konzept der Softwareentwicklung macht es möglich, unterschiedliche Dienste miteinander zu kombinieren, aufeinander aufbauen zu lassen oder Teile auch gänzlich abzuändern. Sei es die Integration eines Routingsystems wie die Verkehrsauskunft Österreich (einem langjährigen Partner von Upstream Mobility), die Einbindung eines neuen Bike-Sharing Dienstes oder eines Fuhrparkmanagement-Systems - durch das bewährte modulare System können mehrere Entwicklungsteams parallel an den nächsten Mobilitätslösungen der Zukunft arbeiten.

Stabilität und Sicherheit: Microservices können so betrieben werden, dass sie Ausfälle automatisch erkennen und darauf reagieren. Ein ausgefallenes Modul wird erkannt und automatisch ausgeschieden bzw. durch ein neues ersetzt. Dasselbe passiert bei erhöhten Zugriffszahlen: Wird es am Server eng, werden neue Services gestartet um wieder Kapazitäten für unsere Kunden frei zu haben – ganz automatisch.

Die programmierte Infrastruktur

Wussten Sie, dass das Erstellen von Servern, verkabeln von Netzwerken und Installieren von Firewalls nun auch mittels Script möglich ist? Auf Knopfdruck, indem ein Programm abläuft, können nun notwendige Infrastrukturkomponenten für den Betrieb unserer Services erstellt, gestartet und verknüpft werden. Mittels moderner Technologien wie Terraform, Kubernetes und Helm arbeitet Upstream Mobility mit standardisierten, programmierten Bauplänen für den Umgebungsbetrieb, welche die zeitnahe Bereitstellung neuer Instanzen unserer Produkte ermöglicht.

Das große Ziel: neue Funktionen auf Knopfdruck an unsere KundInnen auszuliefern, diese gemeinsam mit den AnwenderInnen auszuprobieren und, bezogen auf das Benutzerfeedback, rasch nachjustieren zu können. Das bedeutet mehr Effizienz für unsere KundInnen – rasche Innovationen für unsere BenutzerInnen – bessere Unterstützung für die Mobilität der Menschen!

Frauen in der IT: Role Models bei Upstream Mobility

Frauen in der IT: Role Models bei Upstream Mobility

Mathematikerinnen und Computerpionierinnen haben die Geschichte der Informatik maßgeblich beeinflusst. Wussten Sie, dass das sogenannte „Computing“ und Programmieren im frühen 20. Jahrhundert zunächst klassische Frauenberufe waren? Oder kennen Sie Katherine Johnson? Mit ihrer Hilfe landete der erste Mensch auf dem Mond.

Obwohl Frauen eine so maßgebliche Rolle in der Entwicklung der Informationstechnologie gespielt haben, hat sich dieses Bild im Laufe der Zeit stark verändert. Heute ist der Frauenanteil in Informatikberufen vor allem in westlichen Ländern sehr niedrig. Laut Österreichischer Computer Gesellschaft zählt Österreich zu den Ländern in Europa mit einer der geringsten Anzahl an Technikerinnen. Die Gründe dafür sind vielschichtig, allerdings liegt ein entscheidender Faktor wohl auch darin, dass die Vorbilder aus der Geschichte längst in Vergessenheit geraten sind und aktuelle „Role Models“ oft nicht genug sichtbar sind.

Upstream Mobility liegt es als IT-Unternehmen in öffentlicher Hand besonders am Herzen, Frauen für technische Berufe zu ermutigen und zu begeistern. Deshalb möchten wir Frauen aus unserem Unternehmen vor den Vorhang holen und die Vielseitigkeit und den Gestaltungsspielraum unserer technischen Berufe sichtbar und greifbar machen.

Isabella Nake ist Data Science Developer bei Upstream Mobility und entwickelt Datenanalysen und Visualisierungen. „Mir macht das Programmieren wahnsinnigen Spaß! Besonders gut gefällt mir, dass ich aus einem Haufen Daten spannende Ergebnisse ziehen und so für wichtige Erkenntnisse einsetzten kann. Aber auch interne Meetings, Workshops und Präsentationen bei AuftraggeberInnen sind Teil meines spannenden Arbeitsalltags.“, beschreibt Isabella ihren Job.

Barbara Gundl ist UI/UX-Designerin bei Upstream Mobility und entwirft das Design von Apps und Webseiten. Dafür ist es notwendig, die Bedürfnisse, die ein Produkt erfüllen muss, zu recherchieren, Konzepte dafür zu erstellen und die Gestaltung zu visualisieren. Über ihren Job sagt Barbara: „Mir macht besonders Spaß, dass ich mit vielen verschiedenen Menschen zusammenarbeiten kann und abwechslungsreiche Tätigkeiten ausübe. Die Bandbreite reicht von Interviews und Tests mit UserInnen, Ideenworkshops, abstrakten Konzepten und grafischer Gestaltung am Computer bis hin zu KundInnenpräsentationen und technischen Besprechungen mit EntwicklerInnen. So kann ich Empathie, Kreativität und Analytik miteinander verbinden, um sinnvolle Produkte zu entwickeln.“

Lernen Sie unsere KollegInnen in kurzen Selbstportraits kennen, wo sie erläutern, wie sie die Stadt Wien mit ihrer Arbeit am Laufen halten:

Sie wollen unser Team unterstützen? Dann werfen Sie einen Blick auf unsere Karriereseite und bewerben Sie sich noch heute! Besonders freuen wir uns über Bewerbungen von Frauen, denn wir leben Chancengleichheit und stellen die berufliche Förderung von Frauen im gesamten Unternehmensbereich in den Fokus. Insbesondere streben wir eine Erhöhung des Frauenanteils in Leitungspositionen und in technischen Bereichen an.

OptiMaaS: Mobility as a Service in der städtischen Peripherie

OptiMaaS: Mobility as a Service in der städtischen Peripherie

Als ExpertInnen für Mobilitätslösungen im öffentlichen Interesse sichern wir einen nachhaltigen Wissensaustausch mit nationalen und internationalen Stakeholdern. Mit unserer Teilnahme an dem länderübergreifenden Forschungsprojekt „OptiMaaS – Optimized Mobility as a Service: Holistic mobillity solutions for the urban periphery“ bringen wir unser Know-how hinsichtlich digital vernetzter Services und kommunaler Mobilitätsplattformen im öffentlichen Interesse ein. Mit dem Ziel, Mobility-as-a-Service auch in der urbanen Peripherie als Alternative zum privaten PKW zu etablieren, vereint das Projekt das Wissen und die Arbeit von ExpertInnen aus dem öffentlichen und privaten Sektor aus Österreich, Belgien und Norwegen.

Die urbane Peripherie im Mittelpunkt

Warum muss auf die Vorstadt ein besonderes Augenmerk gerichtet werden? In urbanen Randgebieten steigt der Mobilitätsbedarf durch erhöhten Zuzug ständig. Gleichzeitig fehlen oft Angebote und Infrastruktur als Alternativen zum motorisierten Individualverkehr. Um diskriminierungsfreie, faire Mobilität für alle zu garantieren und gleichzeitig Klimaziele und somit die Reduktion von CO²-Emissionen zu unterstützen, braucht es ein multimodales, umweltfreundliches Mobilitätskonzept für die städtische Peripherie. Mit diesem Hintergrund werden in „OptiMaaS“ neue Tools und Prozesse entwickelt, die sich auf das Mobilitätsbedürfnis von BürgerInnen in Vororten konzentrieren.

Eine App für alle Bedürfnisse

Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich Upstream Mobility mit der prototypischen Umsetzung eines innovativen On-Demand Services als Ergänzung bzw. Erweiterung des öffentlichen Personenverkehrs mittels digitaler Applikation für FahrerInnen und NutzerInnen. Im Vordergrund steht es, eine entsprechende App visuell so aufzubauen, dass sie für alle bestmöglich nutzbar und userfreundlich gestaltet ist. Deshalb wird in „OptiMaaS“ mit sogenannten Personas gearbeitet – also Stereotypen, die eine Bandbreite an zukünftigen NutzerInnen abbilden sollen. Diese Persönlichkeiten decken alle relevanten Altersgruppen, sozioökonomischen Hintergründe und natürlich auch deren Mobilitätsverhalten ab. Personas enthalten detaillierte Informationen über Lebensstil und Werte, Lebensumfeld sowie mobilitätsbezogene Informationen und Erwartungen. So werden sämtliche Mobilitätsangebote aufgelistet (z.B. öffentlicher Personenverkehr, Fahrrad, Bike-Sharing, Auto, Car-Sharing, On-Demand Services, etc.) und mit einem Ranking von 1 (niedrig) bis 5 (hoch) bewertet. Beispielsweise wird der Person „Ivo“ bei Carsharing „0“ zugeschrieben, weil dieser noch zu jung ist um einen Führerschein zu besitzen. Die daraus resultierenden Ergebnisse stellen eine grundlegende Entscheidungsbasis dar, wie die Mobility-as-a-Service Lösung konzipiert werden kann, welche Überlegungen für das Backend zu treffen sind und wie das Frontend-Design aussehen soll.

Mit der Beteiligung an „OptiMaaS“ beweist Upstream Mobility Weitsicht für die digitalen Mobilitätsthemen der Zukunft und will zukunftsträchtige Projekte mit Expertise insofern unterstützten, als dass der öffentliche Personenverkehr um attraktive Services ergänzt und erweitert wird. Weitere Informationen zu OptiMaaS finden Sie hier: https://www.optimaas.eu/

IÖB Challenge: Upstream Mobility mit ON-DYMANDO unter den Top-Lösungen

IÖB Challenge: Upstream Mobility mit ON-DYMANDO unter den Top-Lösungen

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Wie steuert man Reisebusse in der Wiener City so, dass zum einen TouristInnen Wege noch zu Fuß zurückgelegen können, zum anderen jedoch das Ambiente der Stadt durch die Busse nicht belastet wird? Die IÖB Servicestelle hat gemeinsam mit der Stadt Wien, dem Wiener Tourismusverband und der Wirtschaftskammer Wien zur Challenge „Managementsystem für einen optimierten Gelegenheitsverkehr mit Bussen“ aufgerufen, bei welcher Unternehmen ihre Lösungen einreichen konnten. Upstream Mobility ist als Experte für digital vernetzte Services in Mobilitätsfragen diesem Aufruf gefolgt und hat mit ON-DYMANDO eine durchdachte Idee eingebracht, die die Jury überzeugen konnte.

Warum benötigt es eine Mobilitätslösung für Reisebusse in Wien? TouristInnen kommen vor allem wegen Kunst und Kultur, Sehenswürdigkeiten, Stadtbild, Architektur und Geschichte in die Bundeshauptstadt. Das Angebot ist nicht nur vielfältig, sondern verteilt sich über ganz Wien. Da ein Teil der TouristInnen die Wege mittels Bus zurücklegt, müssen zukünftig die Verkehrsströme dieser Busse optimiert werden. Die Idee von Upstream Mobility: Mit On-DYMANDO wird das Fortkommen mit Bussen nach Bedarf (On-Demand Service) mit einem dynamischen Mobilitätsmanagement kombiniert, womit ein Gesamtoptimum für das Verkehrssystem angestrebt wird. Durch das Vernetzen von bedarfsorientiertem On-Demand-Mobilitätsservice und dynamisch-adaptivem Mobilitätsmanagement kann eine optimale Auslastung durch entsprechende Steuerungsmaßnahmen geschaffen werden.

Die Bussteuerung soll in 3 Phasen erfolgen: In Phase 1 wird eine on-demand-bezogene Optimierung von Ein- und Ausstiegszonen durchgeführt. Basierend auf den eingehenden Anmeldungen wird dann das Routing der Busse optimiert. Im Sinne eines ganzheitlichen Bussystems soll mit Phase 3 eine Gesamtsteuerung aller Busse in der Stadt im Rahmen eines übergeordneten Verkehrssystems erreicht werden. Dabei ist eine Definition von Maximalauslastung, Zeitslots, Umsteigeplätzen usw. notwendig. „Mit On-DYMANDO streben wir nicht nur ein optimiertes Bus-Angebot für TouristInnen an, wir wollen auch erreichen, dass die BürgerInnen von einem nachhaltigen, umweltbewussten Umgang mit dem Busverkehr profitieren. Mit dynamisch-adaptivem Mobilitätsmanagement werden Routen besser ausgelastet und Leerfahren vermieten, wodurch der Verkehr in der Stadt reduziert und die Parkplatzauslastung effizienter gestaltet werden können. Die Stadt behält den Überblick und die Steuerungskompetenz über die Verteilung der Busse.“, so Projektleiterin Bianca Humer über die Vorteile von ON-DYMANDO.

Als Unternehmen in öffentlicher Hand liegt der Fokus von Upstream Mobility stets auf dem Interesse der Allgemeinheit. Der Mensch und seine Bedürfnisse werden in den Mittelpunkt gestellt und die Mobilitätsservices von Upstream Mobility danach ausgerichtet. Die #nextlevelmobilitymakers freuen sich, dass ON-DYMANDO zu den 5 Gewinnern der Challenge gehört. Der Innovationsdialog im Haus der Wiener Wirtschaft wurde bereits absolviert, für eine etwaige Umsetzung von ON-DYMANDO stehen die #nextlevelmobilitymakers motiviert in den Startlöchern!

Hier geht’s zur Seite der IÖB Servicestellt mit dem Aufruf zur Challenge

Virtual Reality am digital vernetzten Arbeitsplatz

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Ein moderner Arbeitsplatz ist vor allem eines: ein digital vernetzter Arbeitsplatz. Innovative Tools und Technologien unterstützen Arbeitsprozesse, die nicht mehr an fixe Orte und Zeitpunkte gebunden sind und somit MitarbeiterInnen ein entsprechendes Maß an Flexibilität bieten. In Zeiten wie diesen, wo die Eindämmungsmaßnahmen von COVID-19 das gesamte gesellschaftliche Leben umwerfen, spielt ein digital vernetztes Arbeiten vielerorts eine zentrale Rolle und beeinflusst die Arbeit zahlreicher Menschen.

Als IT-Unternehmen mit internationalen Projekten lotet Upstream Mobility seit jeher Möglichkeiten aus, flexibles Arbeiten mit digitalen Lösungen zu organisieren und zu optimieren. Die Arbeit in der Softwareentwicklung verlangt von MitarbeiterInnen immer öfter eine Zusammenarbeit über größere Entfernungen und bringt deshalb auch zahlreiche Geschäftstermine und Meetings im Ausland mit sich. Vor allem regelmäßige Dienstreisen schlagen sich auf das Unternehmensbudget nieder, sind mühsam für die Beteiligten, kosten Arbeitszeit und belasten insbesondere das Klima – oder können in Ausnahmesituationen wie der jetzigen erst gar nicht unternommen werden. Deshalb eruiert Upstream Mobility entsprechende digitale, innovative Alternativen, die regelmäßige Dienstreisen ersetzen können.

Hierbei stellen sich ganz grundlegende Fragen: Wie organisiert man einen regelmäßigen Austausch zwischen verschiedenen Teams, die an unterschiedlichen Orten arbeiten, macht laufende Projektfortschritte für jeden sichtbar und geht mit kurzfristigen Änderungen in den Projektplanungen um? Technologien wie Voice-over-IP (z.B. Skype oder Slack) machen es möglich, Teams in virtuellen Chat-Rooms zu organisieren und kommunizieren zu lassen. Dennoch stellt man bei der Arbeit mit verteilten Teams fest, dass der Aufenthalt in demselben Meeting-Raum unverzichtbar ist, wenn es darum geht, komplexe Problemstellungen zu diskutieren und zu lösen.

Als Element eines modernen, digital vernetzten Arbeitsumfeldes hat Upstream Mobility das Potential von Virtual Reality (kurz VR) in einem Demobetrieb evaluiert. Dabei wurden gemeinsam mit Projektpartnern VR-Brillen für eine virtuelle Meeting-Infrastruktur getestet. In weiterer Folge konnten diese dann in internationalen Projekten eingesetzt werden und MitarbeiterInnen haben gemeinsam in virtuellen Räumen gearbeitet, kommuniziert und Ideen visualisiert. Von Bedeutung ist, dass Emotionen nicht verloren gehen und mithilfe der Touch Controller Handbewegungen direkt übertragen werden – Faktoren, die für die Kommunikation äußerst relevant sind.

Was heißt das in der Praxis? Meeting-Räume werden durch die Anwendung von VR-Brillen zu interaktiven Räumen, wo ein gemeinsames Arbeiten an physischen und digitalen Tools möglich wird. Je nach Anforderung kann dieser Raum mit Daten, Dokumenten und weiteren Tools ausgestattet, Objekte verschoben, verändert und neu geschaffen sowie Content erstellt und bearbeitet werden. Markus Schaidinger, Cloud Software Engineer bei Upstream Mobility, beschreibt die Vorteile des Arbeitens mit VR-Technologie so: „Der virtuelle Raum bietet genügend Platz und Möglichkeiten um auf mehreren Whiteboards Themen zu bearbeiten und zu visualisieren – später kann in einem unveränderten Raum weitergearbeitet werden. Auch komplexe Sachverhalte lassen sich gut darstellen, selbst wenn dies mit einer Lernkurve verbunden ist. Das Team muss im Laufe der Zeit erst mit allen Features vertraut werden. Auf alle Fälle ist es eine spannende Erfahrung, mit internationalen KollegInnen auf diese Weise zusammenzuarbeiten.“

Mit dem Einsatz von VR Brillen als Element eines modernen Arbeitsplatzes zeigt Upstream Mobility Innovationsführerschaft hinsichtlich neuer Technologien und Trends, die proaktiv am Arbeitsplatz ein- und umgesetzt werden. Mit digital vernetzen Tools und Services will Upstream Mobility nicht nur eine ressourcen- und klimaschonende Arbeitsweise vorleben, sondern kann auch in außergewöhnlichen Zeiten wie diesen auf veränderte Lebens- und Arbeitsumstände ideal reagieren.

CEO Reinhard Birke im Podcast Interview mit „Let’s talk"

„Mobility for the people“ – das ist der Leitgedanke, der die Arbeit der #nextlevelmobilitymakers täglich antreibt und nach vorne bringt. Wir kreieren die Basis, um Mobilität im urbanen und ländlichen Raum für jeden zugänglich zu machen, unabhängig von Alter, Einkommen und Wohnort. Wie sieht das in der Praxis aus? Was kann Upstream Mobility tun, um Städte und Kommunen zu unterstützen, Mobilität sozial, fair und diskriminierungsfrei zu gestalten?

Im Podcast „Let’s talk“ (ein Podcast der Stadt Wien, aufgenommen im Jänner 2020) gibt unser CEO Reinhard Birke Einblicke in die Arbeit von Upstream Mobility und den Gründungsgedanken des Unternehmens. Erfahren Sie mehr darüber, wie eine kommunale Mobilitätsplattform die Stadt in Mobilitätsfragen unterstützen kann und inwiefern BürgerInnen von Bewegungsdaten in öffentlicher Hand profitieren.

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Ein digitalisierter, Daten getriebener Mobilitätsmarkt braucht starke öffentliche Akteure

Dieser Beitrag klärt die Frage warum ein digitalisierter, Daten getriebener Mobilitätsmarkt starke öffentliche Akteure benötigt.

Leistbarer öffentlicher Personenverkehr bietet nicht nur attraktive Mobilitätslösungen, sondern stiftet auch Allgemeinnutzen. Damit individueller und allgemeiner Nutzen in Balance bleiben, brauchen unbestritten Verkehrsgeschehen und Verkehrsinfrastruktur Steuerung durch die öffentliche Hand. Nur so sind Umweltschonung, hohe Verkehrssicherheit, geringer Flächenverbrauch, Chancengleichheit bei Ausbildung und Arbeit, gesundheitliche Vorteile, die Stärkung des Wirtschaftsstandortes und vieles mehr erzielbar.

Jüngere Trends wie Sharing Economy, Globale Konnektivität und mobile Kommunikation, Digitalisierung und Automatisierung, Dekarbonisierung und Data Business haben gravierende Auswirkungen auf den Mobilitätsmarkt. Die Auto- und Autozulieferindustrie muss in neue Antriebstechnologien investieren, erwartet aber auch massive Rückgänge der Nachfrage im privaten Autosektor. Neue Mobilitätsservices im Sharing Bereich (Car-, Bike-, Scooter-Sharing) sind vielerorts, jederzeit, on-demand über smart devices verfügbar. Mobilitätsdienstleistungen wie ride hailing, car pooling, Mitfahrbörsen, innovative on-demand Services kommen und gehen, viele etablieren sich auch langfristig.

In dieser Dynamik treten viele neue, privatwirtschaftliche Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen in den immer bunteren, multimodalen Mobilitätsmarkt ein. Das ist grundsätzlich positiv. Innovationskraft, Schlagkraft, Umsetzungskompetenz und Wettbewerbsfähigkeit der Privatwirtschaft mit den Werten der öffentlichen Gemeinwirtschaft zu verbinden, kann zu sehr attraktiven, gesamtheitlichen und verantwortungsvollen Ergebnissen führen. Auch stärkt diese Transformation des Mobilitätsmarktes die Rolle des traditionellen öffentlichen Personenverkehrs als Rückgrat eines gesamtheitlichen Verkehrssystems.

Für die Mobilität der Menschen bringt diese Entwicklung eine neue Dimension an Wahlmöglichkeiten und eine viel größere Unabhängigkeit vom Besitz eines eigenen Autos. Das bietet bisher ungeahnte Chancen für eine nachhaltigere Mobilität von Personen und Gütern, heute schon  in Städten, morgen oder übermorgen auch in ländlichen Gebieten.  

Damit die öffentlichen Bereiche Partner auf Augenhöhe mit der Industrie sein können, müssen sie Kompetenzen und Fähigkeiten in den Bereichen Digitalisierung, Automatisierung, Plattform- und Daten Technologie, Data Science sowie Data Business aufbauen. Nur so und mit einem fortgesetzt klaren Auftrag an die öffentlichen Verantwortungsbereiche zur gesamthaften Steuerung des Verkehrssystems können die wertvollen Allgemeinnutzen eines intelligenten und nachhaltigen Verkehrssystems weiterhin eintreten. So kann sichergestellt werden, dass Mobilität für die Menschen weiterhin fair verteilt, allgemein zugänglich und leistbar, sowie Umwelt und Klima schonend und verantwortungsbewusst ist.

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Deshalb ist Upstream Mobility als Betreiber einer IT-Plattform für multimodale Mobilität ganz bewusst ein Akteur der öffentlichen Wirtschaft. Upstream Mobility unterstützt mit individuellen Lösungen vorrangig öffentliche Verkehrsdienstleister bei deren Entwicklung zu multimodalen Dienstleistern im Sinne von Mobility as a Service. Um Kommunen langfristig hohe Unabhängigkeit von Technologieanbietern zu ermöglichen, offeriert Upstream Mobility unterschiedliche Dienstleistungstiefen bis hin zum Transfer des Source Code an. Daneben bietet Upstream Mobility auch privaten Wirtschaftstreibenden maßgeschneiderte Lösungen für eine optimierte und nachhaltige betriebliche Mobilität.

Upstream Mobility agiert auch im Data Science Bereich als verantwortungsvoller, kommunaler Dienstleister unter dem Motto “next level data insights make citizens profit”. Der Bereich Data Science von Upstream Mobility verknüpft Bewegungsdaten mit Daten unterschiedlichster Natur, seien es „open data“ oder spezifische Daten der Partner und Kunden, um so neue Erkenntnisse zu generieren. So kann Upstream Mobility vorrangig kommunalen Körperschaften, öffentliche Institutionen und Unternehmen im öffentlichen Auftrag fundierte Daten, Fakten, Analysen und Entscheidungsinstrumente zur Verfügung stellen, die mithelfen, Bürgerinnen und Bürgern optimierte öffentliche Services zu bieten.

Der Aufbau von Data Science Kompetenzen in öffentlicher Hand ist für uns von besonderer Relevanz. Die durch den Betrieb von öffentlichen digitalen Services generierten Daten sollen nicht nur als „open data“ der Privatwirtschaft zur Verfügung stehen, sondern von den staatlichen und kommunalen Institutionen selbst für eigene Erkenntnisse aus Data Science Initiativen im öffentlichen Interesse genutzt werden. Die staatlichen Akteure könnten Data Science Fähigkeiten und Wissen auch vermarkten und die Gewinne daraus erneut für Maßnahmen im öffentlichen Interesse einsetzen. In diesem Sinne forciert Upstream Mobility den eigenen Data Science Bereich und generiert, bereinigt, anonymisiert, analysiert und visualisiert Bewegungsdaten und mehr.

Demokratisiert die Mobilität!

Warum wir die Chancen der Digitalisierung für alle nutzbar machen müssen, und was das mit Mobilität zu tun hat.

Gegenüberstellung öffentlicher und privater Datengeschäftsmodelle

Gegenüberstellung öffentlicher und privater Datengeschäftsmodelle

Facebook Libra markiert einen Wendepunkt staatlicher Geldwirtschaft. AirBnB, Amazon und Co. bringen die staatliche Steuerhoheit an ihre Grenzen. Niemand kennt die StaatsbürgerInnen heute besser als Google und Apple, während Cambridge Analytica zeigt, wie anfällig demokratische Prozesse auf datengetriebenes „Nudging“ sind.

Im Bereich der Mobilität entstehen laufend neue Angebote, Geschäftsmodelle und digitale Services. Zur Sicherstellung der Souveränität öffentlicher Angebote im Sinne der Daseinsvorsorge wird man langfristig um einen offenen Diskurs zur Finanzierung der ÖV-Leistungen – insbesondere abseits der Innenstädte -  nicht herumkommen. In diesem Rahmen wird es nicht nur notwendig sein, einen ökologisch sinnvollen Finanztransfer vom motorisierten Individualverkehr hin zu einem breiten öffentlich zugänglichen Mobilitätsangebot zu schaffen, sondern auch der öffentliche Verkehr selbst wird gefordert sein, zur eigenen Refinanzierung über neue Geschäftsmodelle nachzudenken.

Möglichkeiten neuer Geschäftsmodelle entstehen derzeit insbesondere im Bereich Automatisierung und Datenverwendung. Google und Apple haben kein Monopol auf unsere Daten (und deren Wertschöpfung). Die anonymen Bewegungsdaten der lokalen Community des öffentlichen Verkehrs können dabei ein Schlüsselelement zu einer effizienten Verkehrssteuerung, Stadtplanung, Baustelleneinsatzplanung, Sicherheitssimulationen und einer Reihe weiterer kommunaler Services sein. Die Einsparungen, die damit in diesen Bereichen durch die Nutzung der lokalen Daten entstehen, kommen direkt der lokalen Bevölkerung zugute und können zur Finanzierung eines breiten öffentlichen Verkehrs der Zukunft verwendet werden.

All dies setzt jedoch die entsprechende digitale Infrastruktur sowie das entsprechende Know How in öffentlichem Eigentum voraus. Upstream Mobility im Eigentum der Wiener Linien und Wiener Stadtwerke und forscht derzeit basierend auf der eigenen Mobilitätsplattform in verschiedenen Projekten an den Lösungen für neue „data driven business models“ für ÖV-Unternehmen. Wir tun dies, da wir überzeugt davon sind, damit einen nachhaltigen Beitrag für eine leistbare, diskriminierungsfreie, demokratisch gesteuerte und öffentlich zugängliche Mobilität der Zukunft zu leisten.

Daten mit Mehrwert für Städte und die Menschen

Der stetige Zuzug in den urbanen Raum und knappe Budgetmittel stellen Städte weltweit vor große Herausforderungen. Intelligente Datenanalysen können Antworten auf viele Frage liefern und dabei zu einer Entlastung der öffentlichen Budgethaushalte und zu einer verbesserten Lebensqualität für die Menschen in Städten beitragen.

Mehr Frauenpower für die IT!

Warum eigentlich ist der Stereotyp eines Entwicklers ein Hoodie tragender, bärtiger Mann mit Brille, der jede freie Minute vor dem Computer verbringt? Weil es im IT-Sektor immer noch an Frauenpower mangelt. Deshalb will Upstream Mobility anlässlich des heutigen Weltfrauentags einmal mehr Frauen dazu ermutigen, eine Karriere in dieser abwechslungsreichen und zukunftsweisenden Branche anzustreben.

3 Jahre Upstream Mobility

Upstream Mobility feiert 3 Jahre Mobilität mit Mehrwert. Die bewegte Erfolgsgeschichte eines kleinen Startups, das mittlerweile zum ernstzunehmenden europäischen Player geworden ist und noch Großes vorhat.

UITP-Training zum Thema Mobility as a Service in Wien

Die Wiener Linien und Upstream Mobility waren Gastgeber eines UITP-Trainings zum Thema Mobility as a Service, welches vom 28.-30. Mai 2018 in Wien stattfand. Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse und positive Resonanz der TeilnehmerInnen.

Gleichberechtigung fängt bei den Jüngsten an

Upstream – next level mobility nimmt auch in diesem Jahr am Wiener Töchtertag teil und möchte damit ein aktives Zeichen für mehr Frauenpower im IT Bereich setzen.

Upstream - next level mobility ist Mitglied im Netzwerk „Unternehmen für Familien“

Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eines der großen wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Anliegen der heutigen Zeit. Mit dem Beitritt zum Netzwerk „Unternehmen für Familien“ drückt Upstream - next level mobility sein großes Engagement in diesem Bereich aus und setzt gleichzeitig ein starkes Zeichen für mehr Familienfreundlichkeit in österreichischen Unternehmen.